Meine Lieben, heute möchte ich euch 7 spirituelle Lehrer vorstellen, die mich im Laufe der letzten Jahre geprägt haben. Die letzten 3 sind vielleicht nicht die klassischen spirituellen Meister, wie man sie kennt, aber ich habe sie trotzdem mit rein genommen, weil sie einen großen Teil zu meinem spirituellen Wachstum beigetragen haben. Und weil ihre Grundmotivationen Liebe, Wahrheit und Freiheit für alle Wesen sind. Die Arbeit dieser Menschen ist die Grundlage für meine Arbeit und ich freue mich, diese Erkenntnisse und diese Liebe jeden Tag weiterzugeben. 

1. Robert Betz

Robert Betz habe ich 2015 kennengelernt. Da war ich gerade dabei, meine Bachelor-Arbeit zu schreiben und ging durch eine heftige Phase meines spirituellen Erwachens. Das war eine Phase, in der ich mich intensiv mit politischen Themen, der Ukraine-Krise (Gegenstand meiner Bachelor-Arbeit) und der Geschichte unseres Planeten auseinandergesetzt habe. Da hatte ich auch zum ersten Mal die aufklärende Doku „Thrive/ Gedeihen – Was auf der Welt wird es brauchen?“ angesehen und war in dieser Aufwach-Phase, in der man sich zunächst tierisch über die Lügen, Manipulationen und Machtkonstrukte aufregt. Ich habe vor Wut gezittert und dachte mir nur: „Leute, warum macht da denn keiner was dagegen?! Das müssen doch alle erfahren!“ Das ist eine sehr wichtige, aber auf Dauer nicht so gesunde Phase. Ich persönlich kann nicht all zu lange im Opferbewusstsein verweilen und suche direkt nach Lösungen.

Robert Betz ist jemand, der dich ganz am Anfang abholt. An dem Punkt, wo du merkst, dass es so, wie früher nicht mehr geht (wenn du einmal erwacht bist, gibt es kein Zurück mehr), dass es im Leben wichtigere, tiefere Aspekte gibt und wenn du wissen möchtest, wie du in ein neues, selbstbestimmtes Leben aufbrechen kannst. Ich habe damals jeden Abend einen oder mehrere seiner Vorträge auf YouTube angehört. Das hat mir so gut getan! Das alles ging runter wie Butter und hat meine Seele genährt und an etwas erinnert, was ich tief in mir schon wusste. Auch seine kurzen Meditationen sind sehr effektiv.

Er macht Seminarreisen nach Lesbos, hält Vorträge und hat auch viele Bücher geschrieben. Ihn würde ich auch immer den etwas älteren Menschen empfehlen. Er spricht eine Zielgruppe an, für die abgespacete spirituelle Themen wie Außerirdische, Aufstieg, Quantenphysik, Schamanismus usw. noch weit entfernt sind. Z.B. habe ich zu Weihnachten einer älteren Frau, die mit Spiritualität nichts am Hut hat, aber unter Unruhezuständen und Angstattacken leidet, dieses Buch geschenkt:

Das ist ein sanfter Einstieg. Er verpackt das alles sehr humorvoll, alltagsnah und bodenständig, geht aber trotzdem auf Themen wie Reinkarnation, geistige Welt und Schöpferkraft ein. Er hat auch die Reinkarnations-Therapie geprägt. Erinnert ihr euch noch an meine Rückführung? Das war eine Therapieform nach Robert Betz. Auch heute höre ich mir immer noch gerne seine Vorträge an, allein der Klang seiner Stimme muntert mich schnell wieder auf.

Basierend auf seinen Methoden gestalte ich den Teil meines Coachings, in dem du lernst, wie du deine alten Gefühle und Muster, die du seit der Kindheit mit dir trägst, bejahend fühlen und damit auflösen kannst.

2. Dr. Wayne Dyer

Er ist mein absoluter Liebling! Wenn ich mir eine Person, die einfach nur vollkommene Liebe verkörpert, vorstellen müsste, dann wäre das immer Dr. Wayne Dyer. Er ist auch mein größtes Vorbild. Leider ist er bereits 2015 im Alter von 75 Jahren verstorben. Zu Lebzeiten hat er viele Bücher geschrieben, Vorträge gehalten und CDs und Meditationen aufgenommen. Es gibt auch einen Film „The Shift – Das Geheimnis der Inspiration“ von ihm, der in deutscher Sprache auf YouTube verfügbar ist.

Ich liebe alle seine Vorträge. Wenn ich mal merke, dass es mir schwer fällt, in der Liebe zu sein, höre ich mir Dr. Wayne Dyer an und meine Schwingung ändert sich sofort. Auch er ist sehr herzlich, lustig und bodenständig und erzählt alles einfach nur aus seiner Perspektive auf das Leben. Das klingt immer alles so schön leicht und das ist es im Grunde auch. Er erinnert einen daran, wie wunderbar und einfach das Leben ist. Und er erklärt, wie wunderschön es ist, wenn man diese höhere Macht (die Quelle, Gott, Universum, was auch immer …) in sein Leben integriert. Von ihm habe ich auch mein Wissen über die hohe Kunst des bewussten Manifestierens. Ich liebe auch seine herzliche Stimme – ein unglaublich toller Mensch, der für immer in meinem Herzen weiterleben wird.

3. Eckhart Tolle

Ich muss gestehen, mit Eckhart Tolle konnte ich zunächst wenig anfangen. Ich bin ein großer Freund von alltagstauglichen Strategien und praktischen Lösungen und er hat für mich immer so philosophisch und eben wenig alltagstauglich geklungen. Da konnte ich nie lange zuhören, weil ich das alles zu langweilig fand. Bis ich durch Leid und Schmerz gezwungen war, mal etwas tiefer in mein Sein zu blicken. Da wurden seine Lehren für mich auf einmal sehr interessant und nützlich. Ich glaube man muss erst ein bestimmtes „Level der Spiritualität“ (ohne Wertung) erreicht haben, ab dem man Eckhart Tolle wirklich verstehen kann. Da habe ich auch angefangen das Tao Te King zu verstehen.

Er beschäftigt sich überwiegend mit dem menschlichen Ego und erklärt, wie man sich von seinen selbstzerstörerischen Denkstrukturen lösen kann. Wie man in der Gegenwärtigkeit des Moments inneren Frieden findet und von einer höheren Perspektive aus auf das Leben schauen kann. In dem Buch „Eine neue Erde“ beschreibt er die Mechanismen des Egos, den Schmerzkörper und emotionale Schmerzen, die wir mit uns rumtragen und erklärt, wie wir sie mit Bewusstheit auflösen können – also doch ganz praxisorientiert. An seinen Videos und Vorträgen liebe ich, dass er auf seine unverkennbare Art und Weise das menschliche Ego-Verhalten auf die Schippe nimmt und manchmal selbst nicht aufhören kann, darüber zu lachen. Da lacht man automatisch mit und merkt erst, wie unsinnig einige unserer fest eingefahrenen Denkmuster doch sind.

4. Mooji

Mooji ist auch eine große Bereicherung für diese Welt. Ich würde ihn die gleiche Kategorie wie Eckhart Tolle packen. Er hält Satsangs, macht Retreats auf der ganzen Welt und vermittelt eine differenzierte Sicht auf das Leben. Das ist was für Menschen, die ihr Glück nicht länger nur an der Materie messen, sich mit dem tieferen Sinn des Lebens beschäftigen und endlich „nach Hause kommen“ wollen. Dafür gibt es dieses schöne, deutsche Video. Er erklärt, wie man sich von Konditionierungen frei macht und alles, was man bislang im Außen suchte, in seinem Inneren findet. Da geht es auch viel um den Verstand (Ego) und das wahre, höhere Selbst.

Bildergebnis für mooji zitat

5. Gregg Braden

Ich liebe diesen Mann. Ich merke gerade, dass alle meiner 7 Lieblings-Lehrer Männer sind … naja. Gregg Braden bringt Spiritualität und Wissenschaft zusammen. Er reist und studiert jahrtausendealte, traditionelle Kulturen und verbindet dieses Wissen mit der modernen Wissenschaft. Das ist so sexy! Er erklärt wirklich sehr einfach, was da genau mit den Molekülen passiert, wenn feinstoffliche Gedanken und Gefühle sich in Materie manifestieren. Das brauchte z.B. mein kritischer Verstand zur Überzeugung. Ich selbst habe lange Zeit an nichts geglaubt, bzw. nur an das, was ich sehen konnte und bin deshalb selbst der allergrößte Zweifler. Also wisst ihr, dass alles, was ich erzähle, einen langen Weg durch zahlreiche Gegenargumente in meinem Verstand durchlaufen musste und am Ende für glaubwürdig und legitim befunden wurde. Von ihm habe ich alles, was ich über das Manifestieren weiß und dadurch, dass er dieses Thema so wissenschaftlich untermauert, hat er es zu meinem Lieblingsthema gemacht. Hier ist mein Lieblingsvortrag von ihm. Er dauert 5 Stunden und ich habe ihn mir ungefähr 7 Mal schon angeschaut (also insgesamt ca. 35 Stunden lang), immer wieder pausiert und alle wichtigen Erkenntnisse rausgeschrieben und studiert. Daraus resultierende Methoden zur bewussten Steuerung unserer Realität habe ich in mein Coaching-Programm einfließen lassen. Habe ich schon gesagt, dass ich diesen Mann liebe?

6. Dr. Joe Dispenza

Auch Dr. Joe Dispenza verbindet Spiritualität und Wissenschaft. Es gibt einige Videos zusammen mit ihm und Gregg Braden. Und auch Dr. Bruce Lipton und Dr. Ulrich Warnke dürfen hier nicht unerwähnt bleiben. Es geht um Neurowissenschaften, Epigenetik und Quantenphysik. Das sind wissenschaftliche Beweise, die bestätigen, was ich z.B. in meiner letzten Podcast-Folge über meine Angstkrankheit erzählt habe. Dass man seine Gene mit seinen Gedanken verändern kann und im Leben alles möglich ist. Dr. Joe Dispenza knüpft an der Verstandesebene an und erklärt, wie man die Macht seiner Gedanken dazu nutzen kann, sein vollstes Potenzial zu entfalten und wie man sich nicht mehr von ihnen kontrollieren lässt. Er arbeitet sehr praxisorientiert mit hammergeilen und einfachen Tools und Techniken.

7. Anthony Robbins

Dr. Joe Dispenza und Tony Robbins sind meiner Meinung nach die besten Lehrer, wenn man sein Leben verändern möchte. Da alles bei den Gedanken ansetzt, konzentrieren sie sich auf die kognitive Ebene. Als ich aus Südamerika zurückgekommen bin mit dem Entschluss, dass ich mein Leben in die Hand nehme und mir einen neuen Lifestyle aufbaue, saß ich erstmal da und wurde von der Realität eingeholt. Wo sollte ich anfangen? Ich brauchte erstmal einen Plan und einen Coach, der mich an die Hand nimmt. Das war für mich Tony Robbins. Er hat eine unglaubliche Fähigkeit, Menschen zu motivieren. Ich habe mir seine CDs angehört und mir dieses Buch gekauft:

Man kann immer einfach über positives Denken sprechen, aber in der Praxis sieht das alles manchmal ein bisschen anders aus. Wenn du bestimmte destruktive Glaubenssätze und Denkmuster seit Jahren hegst, dann haben sie sogar physische Trampelpfade in deinem Gehirn (Synapsen) gebildet. Da gilt es zunächst, diese Trampelpfade wieder zuwachsen zu lassen und neue freizutrampeln. Ich musste also meine alten Muster verlernen und neue lernen. Tony Robbins beleuchtet dieses Thema, sodass man ein Bewusstsein dafür bekommt, wie wir funktionieren und zeigt ganz einfache praktische Techniken auf, mit denen wir uns immer wieder neu erfinden können.

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