„Kambô zirkuliert im Herzen. Wenn wir Kambo nehmen, wirkt es sich positiv – korrigierend auf die Bewegungen des Herzens aus, so dass die Dinge fließen und der Person gute Dinge bringen. Es ist, als lag eine dunkle Wolke auf der Person, die verhinderte, dass die guten Dinge zu ihr kommen konnten. Wenn sie dann Kambô nehmen ist es, als käme ein „grünes Licht“, welches den Weg öffnet und die Dinge erleichtert.“

Kaxinawá Kambô

Der Ruf des Regenwaldes

Als ich im März diesen Jahres meine Reise nach Argentinien visualisiert habe und sie sich tatsächlich in kürzester Zeit manifestiert hat, wusste ich, dass dies eine ganz besondere Reise sein wird, auf der ich spirituell wachsen werde.

Als unser Flugzeug den südamerikanischen Kontinent erreichte und ich aus dem Fenster auf Brasilien hinabblicken konnte, spürte ich eine starke, magische Anziehungskraft und fühlte mich so, als hätte dieser Kontinent schon lange nach mir gerufen. Die Sonne ging gerade auf und das Wasser der Flussadern begann das Licht zu spiegeln. Ich hing die ganze Zeit am Fenster und fühlte wirklich etwas merkwürdiges – so als würde mich der Regenwald zu sich rufen. Alles fühlte sich so vertraut und richtig an. Dieses Gefühl habe ich übrigens bis heute noch. Ich werde auf jeden Fall auf diesen Kontinent zurückkehren – schon allein, weil ich unbedingt nach Machu Picchu möchte.

Meine Kambô-Zeremonie in Buenos Aires

Mein Freund aus Buenos Aires hat mir schon öfter von dieser Behandlung erzählt. Er selbst hatte sie schon drei Mal gemacht und schwärmte davon, wie klar und leicht man sich danach fühlt. Mir war klar, dass ich das auf jeden Fall machen möchte. Eigentlich wollte ich dort eine Kambô-Behandlung und eine Ayahuasca-Behandlung machen. Falls ihr nicht wisst, was Ayahuasca ist: ich werde hierzu auch noch einen Beitrag machen. Ein Mann, dessen Meinung ich sehr schätze, hat mir aber von Ayahuasca abgeraten, weil er meinte, dass es einem die Seele klaut. Ooookay – da habe ich natürlich Angst bekommen und es erst einmal sein lassen.

Auch vor der Kambô-Behandlung hatte ich Angst. Ich hatte keinen Schimmer, was mit mir passieren würde. Aber es ist im Gegensatz zum Ayahuasca nicht psychedelisch, das bedeutet man bleibt bei vollem Bewusstsein. Diese Kontrolle war mir als doppelte Jungfrau (sowohl Sternzeichen als auch Aszendent) ganz recht. Ich war schließlich ganz alleine auf einem fremden Kontinent, zwischen mir und meiner Familie lagen Ozeane und ich begab mich in die Hände einer unbekannten Schamanin. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob ich das nicht doch lieber lassen sollte.

Als sie uns die Tür öffnete und ich in ihre Augen sah, verschwanden plötzlich alle Zweifel. So ein wunderschönes Leuchten und diese tiefe Vertrautheit! Ich schaute mich in ihrer Wohnung um: alles so still und friedlich. Überall bekannte Symbole – das Om-Zeichen, die Hand der Fatima, die Farbenkette der Chakras, überall Buddhas und im Hintergrund lief das Mantra, das ich mir auch immer auf YouTube anhöre. Ich wusste ich bin hier richtig, fühlte mich fast wie zu Hause und entschied mich, mich einfach fallen zu lassen und zu vertrauen. Die schönsten Dinge der Welt liegen auf der anderen Seite der Angst, deswegen liebe ich es, mich (als ehemalige Angst-Patientin) meinen Ängsten zu stellen.

Zum Glück konnte die Schamanin fließend Englisch sprechen. Ich hatte im Vorfeld 15 Stunden gefastet und musste nun ca. zwei Liter Wasser auf einmal trinken. „Das Wasser ist das Beförderungsmittel für alle Gifte, die aus deinem Körper raus sollen“, erklärte sie mir. Während sie das Froschgift und die anderen Utensilien bereit legte, nahmen wir auf einer Gummimatte auf dem Boden Platz. Sie gab uns Eimer und Küchentücher und fragte mich, warum ich diese Behandlung machen möchte. Ich sagte, dass ich nun bereit für das nächste spirituelle Level bin und mich von negativen Altlasten befreien möchte.

Der Sinn einer Kambô-Behandlung ist es, dass du dich unmittelbar nach dem Auftragen des Froschgiftes übergibst. Dabei scheidest du alle Giftstoffe aus, die sich im Laufe der Jahre in deinem Körper angesammelt haben, da aber nicht hingehören. Die Giftstoffe, die sich in deinem Darm befinden, wenn du viele industriell verarbeitete Lebensmittel gegessen hast, der Schleim, der sich in deinen Nebenhöhlen befindet und sogar Galle.

Wie die Behandlung genau abgelaufen ist, erzähle ich euch ausführlich in diesem Video. Denn ich habe mich direkt, als ich ihr Haus danach wieder verlassen habe, hingesetzt und es für euch aufgenommen.

 

Hier noch mal ein paar Fakten zu der Froschmedizin aus dem Amazonas

Die Legende von Kambô (Quelle: Kambo Cleanse Germany)

Die Kaxinawá, die Katukina und andere Stämmen erzählen sich eine Legende, von der man glaubt, wie die Menschen die Anwendung und das Wissen über Kambô erhalten haben.

Vor sehr, sehr langer Zeit gab es ein Dorf, dessen Dorfbewohner plötzlich sehr krank wurden und ihr Schamane, mit dem Namen Kampu – man erzählt es war ein Katukina-Indianer – versuchte alles, um diese Krankheit, die sich im Dorf weiter ausbreitete, irgendwie zu heilen.

Alle Kräuter, alle Pflanzen und Gebete, die er kannte, benutzte er, doch nichts half die Qual und das Leiden seiner Leute irgendwie zu lindern.

Der Schamane Kampu ließ sich durch diese Rückschläge aber nicht entmutigen und so beschloss er, nachdem alle seine Versuche die Dorfbewohner zu heilen fehlschlugen, in den Wald zu gehen, um dort unter dem Einfluss von Ayahuasca in der Geisterwelt nach Rat und Heilung für seinen Stamm zu suchen.

In dieser Nacht erhielt er Besuch eines großen Geistes, dieser hielt einen großen, grünen Frosch in seinen Händen.
Von diesem Frosch entnahm der Geist ein weißes Sekret und lehrte Kampu die Anwendung und wie er damit den kranken Menschen helfen konnte. Nach dieser Nacht kehrte er mit diesem Wissen zurück in sein Dorf zu seinem Stamm und befolgte die Anweisungen, welche er erhalten hatte ganz genau und so behandelte er einen Dorfbewohner nach dem anderen.

So war Kampu in der Lage die Menschen in seinem Dorf zu heilen. Als Kampu dann nach vielen Jahren irgendwann starb, so glaubt man, lebte sein Geist im Frosch weiter und so begannen die Indianer den Frosch zu ehren und das Sekret weiter zu verwenden – so wie es einst Kampu getan hatte und so blieben die Menschen gesund und verwenden Kambô noch heute.

Einige Krankheiten, bei denen Kambô helfen kann (Quelle: kambo.de)

Nerven- und Muskelschmerzen, Immunschwäche, Kopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen, Gastritis, Diabetes, Bluthochdruck, Leberzirrhose, Labyrinthitis, Epilepsie, Hilflosigkeit und Depressionen, Angststörungen, Allergien, Arthritis, Migräne, Magenbeschwerden, Schmerzen der Nerven und Muskeln, Krebs, HIV, Malaria, Borreliose, Grippe, Autoimmunerkrankungen, bzw. degenerative Krankheiten, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Lupus erythematodes, chronische Müdigkeitssyndrom, chronischem Schmerz, Parkinson, Alzheimer, Hepatitis, Arthritis, Suchterkrankungen, Infektionskrankheiten allgemein

So wirkt die Kambô-Behandlung

Die Froschmedizin wird seit Tausenden von Jahren im Dschungel angewandt und ihre Wirkung ist dafür bekannt, negative Begebenheiten und Gefühle wie Trauer, Unglück, Verwirrung, Faulheit und negative Energien zu behandeln. Die indigenen Völker nennen es „Panema“ – eine Energie, die in der Aura des Menschen steckt und die die spirituelle Energie, die uns eigentlich zusteht, fern hält.

Es gibt auf jeden Fall mysteriöse und magische Aspekte der Behandlung. Es öffnet das dritte Auge und beschert tiefen, erholsamen Schlaf. Viele Menschen, die Kambô gemacht haben, berichten von übernatürlichen Kräften. In Brasilien benutzen viele „Medien“ Kambô, um ihre übernatürlichen Fähigkeiten gezielt zu entwickeln. Wir leben in einer Zeit eines Bewusstseinswandels, erhöhten Bewusstseins – wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, uns tiefgründig zu heilen.

Kambô bringt alles wieder in Einklang – physisch, emotional und energetisch. Es entfernt Hindernisse im Leben, befreit von ungesunden Gedanken und bringt negative Einstellungen hervor. Du kannst dich vor Kambô nicht verstecken – es bringt deinen gesamten Seelenmüll an die Oberfläche und zwingt dich dazu, dich ihm zu stellen und mit ihm umzugehen.

Für viele Menschen ist es eine sehr anstrengende Reise, aber abgesehen davon spürt jeder die Tiefe der Liebe, die der Geist des Kambô mit sich bringt. Kambô reinigt unser energetisches Feld, lässt alles leichter fließen und hüllt uns in ein grünes Licht. Das, was wir im Leben brauchen, fließt hinein und das, was wir nicht mehr benötigen, geht. Kambo ist 100% bioaktiv und hat keine Nebenwirkungen. Es wird deinen Körper dazu bringen sich selbst zu heilen. Es scannt jede einzelne Zelle in deinem Körper und „stellt sie auf Werkseinstellungen zurück“.

Wie es mich verändert hat

Mein Leben hat sich schlagartig verändert, als ich nach Deutschland zurückgekommen bin. Im Flugzeug habe ich ununterbrochen geweint, sodass es mir schon etwas unangenehm vor den anderen Passagieren war. Ich hatte die ganze Zeit schamanische Lieder und Rhythmen im Ohr nachklingen und wollte diesen Kontinent einfach nicht verlassen. Ich habe die Natur in jeder Zelle meines Körpers gespürt und die oben beschriebene Anziehung, die der Regenwald auf mich hat, hat sich noch intensiviert.

Seitdem habe ich viele Dinge in meinem Leben verändert. Plötzlich fiel es mir ganz leicht, alles, was ich mir vorgenommen hatte, in Angriff zu nehmen. Seit ich wieder in Deutschland bin, schaue ich kein Fernsehen mehr. Ich habe endlich angefangen, an diesem Blog zu arbeiten, anstatt – wie all die Jahre zuvor – nur davon zu reden. Ich esse endgültig kein Fleisch mehr und ernähre mich sehr gesund. Ich meditiere und habe mit Yoga angefangen. Ich habe alle fluoridhaltigen Produkte aus meinem Haushalt verbannt und spüre, wie sich mein drittes Auge immer mehr öffnet.

Zu dem Thema „die Dinge, die du brauchst, kommen zu dir“: Ich habe einen Fluss an Input bekommen, der mir wieder einmal neue Welten eröffnet hat. Mir sind so viele wundersame Dinge widerfahren! Ich muss euch das alles unbedingt erzählen! Auch körperlich hat sich was verändert. Das mit der Wolke, die einen umgibt, stimmt wirklich – ich hätte es nicht treffender beschreiben können. Die war auf einmal weg. Ich habe mich auf einmal so leicht gefühlt. Ich hatte auf einmal wieder voll die Moves drauf. Konnte mein Becken ganz anders bewegen, war richtig im Flow – dieses Steife war weg. Mittlerweile ist es übrigens wieder da, ich muss noch herausfinden was das genau ist, ob sich mein Sakralchakra wieder verschlossen hat..?

Auf jeden Fall möchte ich diese Kambô-Behandlung so bald wie möglich wieder machen. Dafür würde ich auch wieder nach Argentinien fliegen. Cooler wäre es auch, das bei einem richtigen Schamanen in einem indigenen Stamm im Regenwald zu machen. Das werde ich noch machen! Und euch natürlich mitnehmen und davon berichten.

Auf alle Fälle hat mir diese Behandlung sehr geholfen und mir Dinge beschert, die ich mir immer gewünscht habe. Meine Familie und meine Freunde sagen ich habe mich um 180 Grad gedreht. Ich finde es wunderschön. Mir hätte nichts besseres passieren können!

Hier der Kontakt in Buenos Aires:

Kambô Argentina
Samanta Lanin
E-Mail: sapitoenargentina@gmail.com

Facebook: https://www.facebook.com/ArgentinaKambo/

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