What was your Awakening Story?

Menschen haben die verschiedensten Stories darüber, wie sie auf den „Pfad der Erkenntnis“ gekommen sind. Hier kommt meine. Sie fällt ein bisschen länger aus, denn ich würde sie gerne im vollen Umfang erzählen.

Ich war schon als Kind sehr intelligent und hatte Gedanken, die – sagen wir mal so – Kinder normalerweise nicht haben können. Daher bin ich für mich selbst das beste lebende Beispiel dafür, dass wir wiedergeboren werden. Dazu werde ich einen gesonderten Beitrag machen. Hier soll es darum gehen, wie ich zu einem Grat der Bewusstheit gekommen bin, von dem es keinen Weg mehr zurück gibt.

Ein Alptraum

Es hat alles so angefangen: Ende 2014 bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben Pickel im Gesicht. Es hat erst ganz klein angefangen, ein paar kleine Pickelchen um meine Mundpartie… Aber schon bald war mein ganzes schönes Gesicht damit übersät. Und das waren keine normalen Pickel, die ab und zu auftauchen und wieder verschwinden – das waren so riesige rote Pusteln mit Eiter drin. Und die haben richtig wehgetan, wenn ich sie berührt habe. Ich muss dazu sagen, dass ich zuvor nie ein Problem mit unreiner Haut hatte – nicht mal in der Pubertät. Und nun, mit 26 Jahren bekam ich auf einmal Akne. Für eine schönheitsbewusste Frau wie mich ein absoluter Albtraum. Ich sah wirklich aus wie Quasimodo (siehe Foto) und ich fühlte mich so hilflos. Ich habe mich nicht mehr rausgetraut. Ich bin weder zur Uni noch zur Arbeit gegangen und fühlte mich nur noch hässlich.

Als ich mich an einen Spezialisten gewandt habe, wurde ich mit einem Termin in erst drei Monaten und der Empfehlung zum Hausarzt zu gehen, vertröstet. Mein Hausarzt erteilte mir eine Fehldiagnose und verschrieb mir Antibiotika und eine komische Salbe, weil er meinte, dass ich eine Streptokokken-Infektion habe. Meine Mutter ist fast in Ohnmacht gefallen, als sie das gehört hat. Ich nahm aber gehorsam diese Antibiotika, kämpfte mit ihren Nebenwirkungen und am Ende kam sowieso nichts bei raus –weil es eben eine Fehldiagnose war. Durch meine Kontakte bekam ich dann doch spontan einen Termin bei dem ausgebuchten Hautarzt (eine Ungerechtigkeit eigentlich) und freute mich auf eine Spezialisten-Meinung.

Der hat aber mehr Zeit mit „irgendwas in seinen PC Tippen“ verbracht, als damit, sich meinem Gesicht zu widmen. Die Initiative ging von mir aus. Ich habe ihn sichtlich genervt mit meinen vielen Fragen. Schließlich hat er „Spätakne“ bei mir diagnostiziert und hatte auch schon die Lösung für dieses Problem parat. Die lag in einer neun- bis zwölfmonatigen medikamentösen Behandlung. Ok. Der erste Schock: „Ich muss also noch neun bis zwölf Monate mit diesem Quasimodo-Gesicht leben?“ Ich brauchte etwas, was sofort wirkt. Also war ich schon mal depressiv gestimmt. Ein bisschen stutzig machten mich dann die Bedingungen, die ich erfüllen musste, damit ich dieses Medikament überhaupt erst ausgehändigt bekomme.

Die Nebenwirkungen

Er drückte mir eine (nicht schlanke) Broschüre mit Infos über das Medikament, das übrigens „Aknenormin“ hieß, in die Hand. Diese musste ich sorgfältig durchlesen und unterschreiben, dass ich dies getan habe. Dann musste ich zu einem Frauenarzt gehen und einen Schwangerschaftstest machen lassen (und den dann beim Hautarzt vorzeigen). Darüber hinaus musste ich mir die Anti-Baby-Pille verschreiben lassen und die auch in diesen neun bis zwölf Monaten begleitend einnehmen. Hinzu kam als Bedingung noch ein monatlich bewachter Schwangerschaftstest beim Hautarzt. WTF! Das war übrigens bis heute das letzte Mal, dass ich bei einem Arzt war. Sind immerhin 2,5 Jahre und ich bin stolz darauf, nachdem was mir dann widerfahren ist, nicht mehr zum Arzt gehen zu müssen.

Auf jeden Fall: als ich damals einen Blick in die Broschüre warf, wurde mir schnell klar, warum es von großer Bedeutung war, eine Schwangerschaft zu vermeiden. Das Medikament führt nämlich zu schwersten Missbildungen bei Embryonen und in der Zeit der Einnahme (und ein paar Wochen später, bis das Medikament vollständig aus dem Organismus verschwunden ist) darf man auf keinen Fall schwanger werden. „Kann es das wirklich sein?“, fragte ich mich. Wenn das Zeug zu so etwas führen kann – was richtet es in meinem Körper sonst noch an? Unter den weiteren Nebenwirkungen (die übrigens nicht wenige waren) war u.a. von Selbstmord die Rede. Nach „Selbstmordgedanken“ kam tatsächlich als nächster Punkt „Selbstmord“.

Auch wenn nur „in den seltensten Fällen“, so musste sich doch mindestens ein Mensch nur aufgrund der Einnahme dieses Medikaments das Leben genommen haben, wenn es darin aufgelistet werden muss, oder? Und für diese psychischen Geschichten war ich damals sowieso sehr anfällig. Ich bekam wirklich Angst vor diesem Medikament. Andererseits war das die einzige Lösung, die mir der Experte für diese Angelegenheiten geboten hat. Aber ich hatte überhaupt keine guten Gefühle dabei.

Der kostbare Rat meiner besten Freundin

Und da kam mir ein Engel zur Hilfe: meine beste Freundin: „Schatz, das wirst du gefälligst nicht nehmen, das ist doch hoffentlich klar!“ Sie erzählte mir von ihrem Heilpraktiker, der ihr und ihrer Oma damals sehr geholfen hat. Sie hat mir schon vorher öfter mal von ihm erzählt und allein schon von der Atmosphäre in der Praxis geschwärmt. Ich konnte zu dem Zeitpunkt mit diesem Thema gar nichts anfangen. Ich lebte da noch ein sehr oberflächliches Leben und glaubte nur an das, was ich sehen und anfassen konnte und an das, was der „gängigere“ Weg war. Meine eigene Schwester ist Heilpraktikerin, aber trotzdem hatte mich dieses Gebiet bisweilen nicht überzeugen können. Ich hab aus Spaß immer gesagt: „Meine Schwester ist von Beruf Scharlatanin.“

Die Entscheidung

Und nun stand ich vor der Entscheidung: dieses schreckliche Medikament oder ein Besuch bei einem Heilpraktiker für 55,00 €. Und ich musste jetzt unbedingt handeln, weil diese Akne mir von Tag zu Tag immer mehr von meiner Lebensqualität nahm. Obwohl ich mir nicht viel davon versprochen habe, wagte ich einen Anruf in dieser Praxis. Ich dachte mir 55,00 € sind es wert, es wenigstens mal auszuprobieren. Wenn es ein Reinfall wird, so habe ich 55,00 € für eine weitere wertvolle Lektion im Leben bezahlt.

Meine Freundin meinte ich müsste mit einer Wartezeit von ca. sechs Wochen rechnen. Als ich anrief und mein Anliegen schilderte, schlug man mir einen Termin für in zwei Tagen vor, weil eine Patientin kurzfristig abgesagt hatte. Unglaublich! Und auch da musste ich mich wieder entscheiden: gehe ich zu der Vorlesung (das war mitten in meinem Studium) oder fahre ich lieber zu dem Heilpraktiker? Es war eine sehr wichtige Vorlesung – die Klausur stand bevor und der Dozent sah es nicht gerne, wenn jemand fehlte. Ich entschied mich schweren Herzens trotzdem zu schwänzen und die über 250 Kilometer Hin- und Rückweg auf mich zu nehmen.

By the way: das Leben wird geprägt von den Entscheidungen, die du triffst.

Was ich damals noch nicht wusste: es sollte einer der schönsten Tage meines Lebens werden. Ein sehr wichtiger Tag, der sehr viel verändert hat. Ich habe auf mein Herz gehört und habe mich richtig entschieden. An diesem Tag nahm mein Leben eine wundersame Wendung.

Der Tag, der mein Leben veränderte

Wie bereits erwähnt, habe ich wirklich nichts von diesem Heilpraktiker-Besuch erwartet. Ich stieg morgens in mein Auto und fuhr ca. 1,5 Stunden dahin. Im Wartezimmer herrschte wirklich eine wohlige Atmosphäre, aber ich betrachtete generell alles erstmal immer sehr kritisch und nüchtern. Nach ein paar Minuten wurde ich aufgerufen, der Doktor wartete in der Tür und lächelte mich an. Ich ging auf ihn zu und trug meine zweifelnden, negativen Stimmen im Kopf mit ins Behandlungszimmer.

Ca. 15 Minuten war ich bei ihm und das waren die magischsten 15 Minuten meines Lebens. Es ist wirklich so, dass diese 15 Minuten mein Leben verändert haben! Er hat mir ganz tief in die Augen geguckt und mir Sachen über mich gesagt, die kein anderer Mensch wissen kann. Stirnrunzelnd bin ich alle Möglichkeiten durchgegangen, wie er das wissen könnte. Aber es gibt dafür keine Erklärung, wenn man es auf Basis der Logik erklären wollen würde. Ich habe keine Karte einlesen lassen, ich habe diesen Mann noch nie vorher gesehen und doch wusste er alles über mich. Bis heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich an seine Worte denke.

Er hat mit mir über Themen gesprochen, über die man nicht einfach so mit fremden Menschen sprechen kann. Es war so, als hätte er meine Gedanken gelesen. Als ich mein Anliegen schildern wollte unterbrach er mich mit den Worten: „Sag nichts! Ich will mir erst einmal deine Augen anschauen.“ Seine Behandlung beinhaltete nur einen intensiven Blick in meine Augen und einen „Scan“ meines Körpers. Ich lag auf einer Liege und er hat einfach nur auf meinen Körper geschaut und mir erklärt, was mir fehlte. Es war, als konnte er durch meine Haut gucken und meine Organe sehen. Er erklärte mir, dass mein Körper und mein Darm übersäuert sind und die vielen Giftstoffe in meinem Körper die Blut-Hirn-Schranke durchbrochen haben. „Davon kommen auch deine Ängste und deine Panikattacken!“ Ich war echt schockiert. Ich meine das sind genau die „Krankheiten“, die mich seit Jahren begleitet haben. Er hat so viel geredet. Ich fragte ihn, wann er denn mit der Augenanalyse anfangen wollte und er antwortete: „Wir sind schon fertig!“ und wir gingen zurück an seinen Schreibtisch. Er schrieb mir drei homöopathische Mittelchen auf: eins zur Entgiftung (Derivatio), eins zur Entsäuerung (Basosyx) und etwas Schwefel für die Haut (Sulfur D6). Darüber hinaus sollte ich eine kleine Diät machen, die ich für euch übrigens hier nochmal aufgeschrieben habe. Diese kleine Ernährungsumstellung brachte mich auf ein ganz neues Level.

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Definitiv die richtige Entscheidung

Was soll ich euch sagen… Von wegen neun bis zwölf Monate Chemie einnehmen! Meine Pickel begannen schon nach zwei Wochen zu verschwinden! Nach einem knappen Monat waren sie komplett weg. Und das nur mit ein paar Vitaminchen und einer kleinen Ernährungsumstellung. Ich möchte gerne wissen, was der Hautarzt dazu gesagt hätte.

Ich habe leider bis heute noch Narben in meinem Gesicht, die mich an diese Zeit erinnern, weil ich diese Pickel immer ausgedrückt habe. So tiefe Krater einfach. Das sollte man wirklich nicht machen. Egal wie oft mir das gesagt wurde, ich habe nicht darauf gehört. Aber wisst ihr was? Es ist absolut nicht schlimm. Ich habe irgendwie angefangen mich mit den Narben hübsch zu finden. Das kam in der Zeit der Ernährungsumstellung. In dieser Zeit sind mir auch einige andere wundersame Dinge widerfahren (z.B. mein Out-of-body-experience), weil mein Körper komplett rein war und somit alle Kanäle geöffnet waren.

Was genau, werde ich noch in vielen weiteren Artikeln aufschreiben.

Fakt ist einfach, dass diese Akne wirklich das beste war, was mir je hätte passieren können. Zunächst habe ich mich gefragt, womit ich das verdient habe, aber heute bin ich extrem dankbar dafür. So hat alles angefangen. Ich habe gelernt abzuwarten und mir eine neue Sicht der Dinge angeeignet. Egal, wie schlimm einige Umstände dir auf den ersten Blick scheinen – vertraue darauf, dass da ein höherer Sinn hinter steckt und es am Ende nur deinem Wachstum dient. Wenn ich diese Akne nicht bekommen hätte, hätte ich mein oberflächliches Leben weitergeführt. Ich wäre vermutlich niemals so verzweifelt über eine chemisch medikamentöse Behandlung geworden, dass ich den Gang zu einem Heilpraktiker gewagt hätte. Dieser Mensch hat mir meinen Glauben an das Magische im Leben zurückgebracht, indem er es mir live vorgeführt hat.

Er hat mir gesagt ich soll mich erinnern und das habe ich auch getan. Ich habe mich einfach nur erinnert! Er hat mir Dinge erzählt, die mich so ins Staunen versetzt haben, dass ich diesen „Arztbesuch“ niemals vergessen werde. Er sprach mit mir über Themen, über die man definitiv nicht mit jedem sprechen kann. Er wusste, was ich wusste und hat mir einfach nur Selbstsicherheit gegeben. Als ich nach 15 Minuten das Zimmer verließ, versprach ich ihm, dass das alles unter uns bleibt. Ich vereinbarte den nächsten Termin und da fing es schon an: am 12.12. um 12 Uhr. Ich weiß bis heute nicht, was dieser Mann genau mit mir gemacht hat, aber ich liebe ihn aus tiefstem Herzen dafür, dass er mein Leben so schlagartig verändert hat.

Als ich mich in mein Auto gesetzt habe, saß ich erst einmal ungefähr 45 Minuten drin, ohne den Motor anzumachen. Ich saß einfach nur da und habe in den Himmel geschaut. Ich habe in den Himmel geschaut und mich gefragt, was zum Teufel da gerade in diesem Raum passiert ist. Hätte mich zu diesem Zeitpunkt jemand gefragt, von welchem Planeten ich komme, hätte ich keine Antwort darauf gefunden. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich genau diese Erkenntnis bekommen hatte:

Ich hatte die ganze Zeit Recht!

Meine innere Stimme, meine Intuition, das war die ganze Zeit alles perfekt und richtig! Ich hätte nie daran zweifeln dürfen. All die Jahre habe ich mir anhören müssen, dass ich verrückt bin und spinne, aber endlich habe ich einen Gleichgesinnten getroffen, der mir in unserer Sprache vermittelt hat, dass ich auf dem richtigen Weg bin und das ganze Wissen in mir trage.

Das war so ein Wandel in meinem Leben! Ich werde ihm für immer dankbar dafür sein. Manchmal fahre ich immer noch zu ihm hin. Mir fehlt nichts, aber ich bezahle gerne das Geld, um 15 Minuten lang mit einem Seelenverwandten zu quatschen. Er füllt mein Energielevel auf und bringt mich auf neue Ideen. Bereits beim zweiten Besuch haben wir uns richtig fest in den Arm genommen. Er sagte mir, dass es ein Zeichen ist, dass wir uns so vertraut sind. „Wir kennen uns aus früheren Leben!“ Wie schön einfach! Er las meine Aura und prophezeite mir, dass ich eines Tages meine „eigene Zeitung“ haben werde. Süß!

Ich fragte ihn, ob er das Buch „Machtwechsel auf der Erde“ kennt. „Das ist von Armin Risi, oder?“ – er kannte sogar die abgespaceten Bücher, die ich kenne! Aber er sagte mir auch, dass ich keine Bücher lesen muss, weil ich das alles schon weiß. Und er sagte mir auch, dass ich toleranter mit meinen Mitmenschen umgehen müsste, die noch nicht auf meinem Level sind. Ich habe mich darüber beschwert, dass ich mich so alleine fühle und dass meine Mitmenschen mich nicht verstehen. Er erklärte mir, dass ich nicht einen Fünftklässler mit einem Zehntklässler vergleichen darf und einfach nur Geduld mit ihnen haben muss. Weise Worte!

Wie gesagt: Seit dieser zauberhaften Begegnung habe ich so viele Wunder in mein Leben gezogen. Ich werde euch von jedem einzelnen davon berichten! Ich habe dann erst angefangen richtig zu leben, weil ich mich endlich daran erinnert habe, was das Leben eigentlich ist. Als hätte ich davor nur tief geschlafen. Auf einmal machte alles Sinn. Ein Puzzle, das endlich ein ganzes Bild ergab. Und dieses Bild flashte mich! Die Funktion, die dieser Mensch in meinem Leben hat, möchte ich auch für euch erfüllen. Ich möchte euch daran erinnern, wer ihr seid. Manchmal bedarf es wirklich nur eines Menschen, der einen daran erinnert. Herzlich willkommen auf meinem Blog!

In tiefster Liebe

xoxo Marinka

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